Können Sie ein Präparat empfehlen?

Bei der Beantwortung dieser Frage unterscheide ich  zwischen Medikamenten und rezeptfreien Alternativen. Da ich selber kein Arzt bin und hier keine Sprechstunde anbiete, sehe ich von der  Empfehlung konkreter Medikamenten ab.

Ich möchte allerdings hinzufügen, dass ich über die zahlreichen Nebenwirkungen, die auf den Beipackzetteln handelsüblicher Mittel nachzulesen sind, geradezu erschrocken war.

Bei der Suche nach nebenwirkungs- und rezeptfreien Alternativen bin ich dank des Tipps eines befreundeten Arztes auf rein natürliche Aminosäure-Präparate aufmerksam geworden. Davon gibt es in Deutschland mittlerweile eine größere Auswahl an Produkten, die man  problemlos im Internet bestellen kann.

Einen guten Überblick bietet das Vergleichsportal Aminosaeuren.de.  Deren langjähriger Testsieger Juvel-5 c-balance ist auch aus meiner Sicht die klare Nummer 1.

Ich erhalte viele positive Rückmeldungen von anderen Betroffenen, nehme das Produkt selber und bin sehr zufrieden damit.

Welche Cholesterinwerte sind optimal?

Diese Frage ist eine Frage nach einem Ideal. Ideale interessieren einen eigentlich nie, weil man ihnen bestenfalls nahe kommen kann. Sind die Cholesterinwerte aber zu hoch, wird das Ideal plötzlich ziemlich wichtig! Es kann so hoch hängen, dass einem angst und bange wird.

Jahrelang hat die Ärzteschaft dies genutzt, um eine wahre Cholesterinhysterie anzukurbeln. Eier, Fleisch und Butter wurden als Cholesterinbomben gebrandmarkt. Betroffene mit hohen Cholesterinwerten tauschten erbittert Erfahrungen über ihre Diät, aus, beklagten zu viel Verzicht und bemerkten, dass dieser ihre Werte noch nicht einmal nachhaltig senkte.

Heute weiß man, dass die Kenntnis des eigenen Cholesterinspiegels wichtig ist, um eine entsprechend gesunde Ernährung zu pflegen, bei der wichtige Vitalstoffe unverzichtbar sind. Dabei wird aber nichts verteufelt. Die Reduktion von gesättigten Fettsäuren aus tierischen Produkten gilt allgemein als hilfreich – und angesichts der industriellen Produktionsmethoden von Fleisch und all den Lebensmittelskandalen rund um gepanschte Tierfette, halb gekühlte Dönerspieße, BSE oder Vogelgrippe fällt sie einem auch zunehmend weniger schwer. Außerdem wissen wir ja, dass sich das “böse” LDL-Cholesterin bevorzugt an den Wänden der Arterien ablagert und diese nach und nach verstopft.

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Ändern sich die Cholesterinwerte im Tagesverlauf?

Einfache Antwort: Ja! Der Cholesterinspiegel bezieht sich direkt auf die Art und Menge der aufgenommenen Nahrungsfette. Der Anteil gesättigter Fettsäuren in der Nahrung kann den Cholesterinspiegel sogar vorhersehbar erhöhen! Kennt man das Verhältnis von ungesättigten und gesättigten Fettsäuren in seiner Mahlzeit, kann man sogar genau vorausberechnen, in welcher Weise sich der Cholesterinspiegel verändern wird.

Sinnigerweise erhöht nämlich ein Gramm ungesättigte Fettsäuren den Cholesterinspiegel exakt um den Betrag, den 2 Gramm mehrfach ungesättigte Fettsäuren ihn senken. Toll, oder? So etwas sagen einem die Mediziner natürlich nie. Die gesättigten Fettsäuren stammen aus tierischen und gehärteten Fetten und können insgesamt als ungesund angesehen werden.

Zu den gehärteten Fetten gehören beispielsweise alle Industriefette in Gebäck und Chips, aber auch Palmfett, gehärtete Margarine, Erdnussfett oder Kokosfett. Von den so genannten Transfettsäuren – beispielsweise in Pommes Frittes, Kartoffelchips und Blätterteiggebäck vorkommend – weiß man, dass sie das LDL-Cholesterin anheben können. Dummerweise senken sie zugleich auch das HDL-Cholesterin, das ja als das gute Cholesterin bekannt ist. Wenn wir viele solcher Fette aufnehmen, verschlechtern wir also automatisch unsere Cholesterinbilanz, wenn dem Körper zu wenige wichtige Vitalstoffe zur Verfügung stehen.

Gesünder sind die einfach oder mehrfach ungesättigten Fettsäuren, mit denen wir die hohen Cholesterinwerte verbessern können. Besser wäre es, diese gar nicht erst steigen zu lassen – aber unser Körper hat ja nun einmal keine Anzeigetafel, auf der man jederzeit die aktuellen Werte ablesen könnte.

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Wie schnell kann man den Cholesterinwert senken?

Diese Frage bewegt Millionen von Leidensgenossen, die einen zu hohen Cholesterinspiegel haben. Doch über kein ernährungsbedingtes Thema gibt es so viele Falschmeldungen und irrige Ansichten wie über das Cholesterin.

So mancher kasteit sich sinnlos mit radikalem Verzicht, beispielsweise auf Eier, Butter oder rotes Fleisch. Erhöhte Cholesterinwerte sind allerdings meist genetisch bedingt und treten im Alter gehäufter auf. Unsere Ernährung hat nur zu etwa 15 bis 30 Prozent Einfluss auf den Cholesterinspiegel.

Wissen sollte man, dass unser Körper auch von ganz alleine Cholesterin herstellt. Es wird als wichtiger Bestandteil in unseren Körperzellen benötigt und dient der Bildung von Hormonen, Gallensäure oder Vitamin D. Ohne eine gewisse Menge Cholesterin können wir also nicht auskommen. Nun unterscheidet man aber zwei verschiedene Arten von Cholesterin: Eine sehen wir als wertvoll an, die andere jedoch als negativ.

Das Ungleichgewicht bzw. das Überwiegen des schlechten Cholesterins ist als kritisch und gesundheitsschädlich anzusehen und neben dem zunehmenden Alter häufig auf einen Mangel an lebensnotwendigen Aminosäuren zurückzuführen.

Die Frage, ob das Cholesterin gute oder negative Eigenschaften hat, beantwortet sich durch seine Bindung an Proteine, wenn es im Körper an verschiedene Orte transportiert wird. Das “schlechte” Cholesterin oder LDL (Low DensityLipoprotein) schleust das Cholesterin in die Körperzellen ein.

Damit begünstigt es Arterienverkalkung. Man kann sich das in etwa so vorstellen, wie einen zugekalkten Dusch-Schlauch. Im Gegensatz dazu ist das HDL oder High Density Lipoprotein eine Art „Putzkolonne“. Es bugsiert nämlich nicht benötigtes Cholesterin in die Leber, wo es abgebaut werden kann.

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Was tue ich bei zu hohen Cholesterinwerten?

Mit den Cholesterinwerten ist es ein bisschen wie mit weit entfernten Sternen im All: Solange man sie nicht sieht, interessieren sie einen Normalbürger nicht besonders. Die meisten Menschen kommen daher nie auf die Idee, nach ihnen suchen zu wollen oder sie wichtig zu nehmen. Irgendwann erzählt einem jemand, dass sie existieren – und spätestens dann weiß man Bescheid.

cholesterin-check-up

Hohe Cholesterinwerte entstehen meistens nicht von heute auf morgen. Sie kommen im Rahmen einer Schwangerschaft vor oder sammeln sich mit zunehmendem Alter an. Man erkennt sie erst, wenn bei einem ärztlichen Check-Up die Werte höher als der durchschnittliche Normalwert sind.

Bei einer leichten Erhöhung der Cholesterinwerte wird der Arzt vermutlich nur die Stirne runzeln, aber sonst nichts tun. Gehört man allerdings wegen anderer Erkrankungen zu den so genannten Hochrisikopatienten, rät er einem vielleicht zu einer Diät, mehr Bewegung und gegebenenfalls zu bestimmten Medikamenten.

Vermutlich tut er dasselbe, wenn er bei einem zu jungen Menschen schon Übergewicht und zu hohe Cholesterinwerte vorfindet. Mit Sicherheit kommt hier die Frage nach der Ernährung oder erblichen Komponenten auf. Der Rat zu einer Gewichtsabnahme erfolgt mit einiger Sicherheit auch.

Zu hohe Cholesterinwerte bemerkt man selber nicht. Man hat heutzutage aber ein weitaus höheres Bewusstsein für die Problematik als früher. Es gab sogar Zeiten, da konnte man das eine Hysterie nennen. Die jahrzehntelangen Warnungen vor dem “bösen” Cholesterin hatten ihre Wirkung nicht verfehlt. Eier, Käse, Fleisch oder Butter kamen als Cholesterinbomben in Misskredit.

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Cholesterin und seine Folgen

Ein leicht erhöhter Cholesterinwert ist einigermaßen normal, wenn man jenseits der Fünfzig ist. Leichtfertig abtun sollte man ihn nicht, aber ruhig schlafen kann man dennoch. Die alte Mär vom zukünftigen Verzicht auf sämtliche tierischen Fette ist längst widerlegt. In Maßen genossen, sind auch Butter und Eier vollkommen o.k.

Hat man allerdings in jungen Jahren schon hohe Cholesterinwerte, sieht die Sache anders aus. Hier sollte das Verhältnis von HDL und LDL eigentlich noch richtig sein. Es lohnt sich daher, das Thema Ernährung näher zu beleuchten oder die genetischen Vorbedingungen festzustellen. Die Gene haben nämlich einen Einfluss auf den Cholesterinstoffwechsel.

Außerdem hat man noch andere Faktoren dingfest gemacht: Zum Beispiel chronischen Bewegungsmangel oder einseitige Kost mit hohem Anteil an tierischen Lebensmitteln. Drei Viertel des Gesamtcholesterins stellt unser Körper selber her.

Aber: Wir führen noch zusätzliches Cholesterin zu. In jungen Jahren ist das eigentlich nicht schlimm, weil das HDL überflüssiges Cholesterin abtransportiert. Das LDL lagert es jedoch in den Adern ab. Dort führt es mit den Jahren zu Arterienverstopfung. Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich der Cholesterinstoffwechsel, was häufig mit einem Mangel an lebensnotwendigen Aminosäuren einhergeht. Das HDL nimmt ab und das LDL zu.

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Was ist Blutfett?

Diese Frage ist eigentlich ganz leicht erklärt. Einerseits führen wir dem Körper ständig Fett zu. Dieses können wir zusammenfassend als “Nahrungsfett” bezeichnen. In unserem Organismus sind aber auch ständig Fette im Blut gelöst. Einen Teil davon stellt der Organismus sogar selber her! Man nennt diese Fette zusammenfassend Lipide und es gibt verschiedene Formen davon. In der Umgangssprache sagen wir Blutfette dazu.

Zu diesen gehören die Triglyceride oder Neutralfette, die etwa 90 Prozent der gelösten Blutfette ausmachen. Die restlichen zehn Prozent setzen sich aus den fettlöslichen Vitaminen und Cholesterin zusammen. Unsere Körpermasse besteht zu 70-80 Prozent aus Wasser und zwischen 18 und 25 Prozent aus Lipiden. Sind wir allerdings stark übergewichtig, verschieben sich diese Verhältnisse zu Ungunsten des Wasseranteils und der Muskelmasse, die zunehmend durch Fettmasse ersetzt wird.

lipoprotein-transport

Dank der Wasser abweisenden Eigenschaft von Fetten können sich nur sehr wenige Lipide im Blut auflösen. Dies gelingt nur den kleineren Lipidtropfen. Die größeren Fettmoleküle benötigen daher eine Art körpereigenes Transportunternehmen, um an ihren Bestimmungsort zu gelangen. Sie finden die körpereigenen Spediteure in bestimmten Eiweißen.

Die daraus entstehende Zweckverbindung nennt man Lipoprotein. Das Protein umhüllt quasi das fetthaltige Lipid und transportiert es so dorthin, wo es benötigt wird. Proteine sind problemlos wasserlöslich. So werden dank der Lipoproteine die im Blut befindlichen Triglyzeride, das Cholesterin, die Phospholipide und die fettlöslichen Vitamine von A nach B transportiert.

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Was sind Triglyceride?

Um viele Dinge im Leben kümmert man sich erst dann, wenn sie einen betreffen. Das soll kein Vorwurf sein, sondern ist ein ganz natürlicher Auswahlprozess, der uns überleben hilft.

Man wäre ja auch überfordert, wenn man die Flut von Fach-Begriffen und Kontexten erfassen müsste, die an irgendeiner Stelle im Leben Relevanz haben. Man darf zu Recht hoffen, dass es zu gegebener Zeit eine fachkundige Instanz geben wird, die einem einen Zusammenhang verständlich erklärt. Und genau das möchte ich hier in Bezug auf Triglyceride tun.

neutralfette

Triglyceride oder Neutralfette sind eine bestimmte Art Nahrungsfett. Cholesterin ist eine andere Art. Man kann feststellen, dass etwa 90 Prozent aller Nahrungsfette zu den Triglyceriden zählen. Sie kommen in Butter, Margarine, Öl, Milch, Fleisch und Wurstprodukten, Eiern oder Nüssen vor. Die restlichen zehn Prozent der aufgenommenen Fettarten bestehen aus so genannten Phospho-Lipiden, aus fettlöslichen Vitaminen und Cholesterin.

Triglczeride beliefern unseren Organismus mit purer Energie! Sie haben doppelt so viele Kalorien je Gramm wie Proteine oder Kohlenhydrate. Der Organismus speichert die Triglyceride aus der Nahrung im Fettgewebe. Warum tut er das? Er braucht Energiereserven, auf die er im Notfall oder für bestimmte Prozesse jederzeit zugreifen kann.

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Was versteht man unter HDL und LDL?

Diese Frage kann man wissenschaftlich beantworten – aber ich nehme an, hier will niemand Wissenschaftler werden. Wer es sehr viel genauer wissen möchte, kann ja in der Wikipedia nachlesen. Für mich ist wichtig, dass es hier um das Thema Cholesterin geht.

Man nennt HDL und LDL auch Lipoproteine und teilt sie in zwei Fraktionen ein: Das High DensityLipoprotein oder HDL bewertet man wegen seiner Tätigkeitsbereiche als positiv, das Low DensityLipoprotein oder LDL als gesundheitsschädigend. Wegen der Ähnlichkeit der Begriffe kann man sich das leider nie genau merken.

hdl-gutes-cholesterinDie Lipoproteine sind im Grunde eine bestimmte Art von Transportvehikel, die im Körper herumreisen. Sie bestehen aus Lipiden und Proteinen. Diese sind in der Lage, bestimmte Stoffe von A nach B zu bringen. Dazu bedienen sie sich des Blutplasmas als Straße und laden fettähnliche Substanzen – und zu denen gehört auch das Cholesterin. Außerdem zählt man noch die so genannten Triglyceride, verschiedene Fettsäuren und Phosphor-Lipide sowie Cholesterin-Estern dazu. Das HDL darf dabei eine zentrale Rolle im Cholesterinstoffwechsel übernehmen.

Unser Organismus braucht nämlich ein gewisses Maß an Cholesterin, es darf nur nicht zu viel werden. Lagert es sich nämlich in den Adern ab, verstopft es diese langfristig. Also ist der wichtigste Job des HDL, jeden Überschuss an Cholesterin schnellstmöglich aus dem Weg zu schaffen. Es wird zur Leber transportiert und dort abgebaut. Die Gallenflüssigkeit hilft bei der Ausscheidung. Ein Teil der Gallensäuren wird in den Darm abgegeben, damit er den Abtransport übernimmt. Der Rest wird an andere Organe abgegeben, damit diese Steroide herstellen oder neue Membranen bilden können.

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Weshalb haben Eier und Butter einen schlechten Ruf hinsichtlich Cholesterin?

Was waren das noch für goldene Zeiten, in denen man viele Eier und reichlich Butter an den Kuchen gab, der deswegen auch grandios schmeckte! Nie wieder hat man so etwas gegessen! Man muss nur einmal eine fertige Sandtorte aus der Backfabrik essen, um zu wissen, was daraus geworden ist. Butter und Eier hat der schlechte Ruf ereilt, wahre Cholesterinbomben zu sein.

Man wich umgehend auf Margarine und gehärtete Diätfette aus und verzichtet auf alles, was reich an Eiern war. Die Industrie optimierte diesen Prozess noch. Man hat das Gefühl, kein Ei ist je an einem industriell gefertigten Kuchen auch nur vorbeispaziert! Die Zutatenliste liest sich wie ein halber Chemie-Baukasten. Kann man davon gesünder sein? Wohl kaum.

Die Gesundheitspäpste streiten sich bis heute. Max Otto Bruker propagierte stellvertretend für alle Naturmediziner, dass natürliche Fette und Eier gut sind – allerdings im Rahmen einer vollwertigen und vitalstoffreichen Ernährung! Er fand heraus, dass die zunehmend verarbeitete und entwertete Kost plus unsere Unlust an Bewegung sämtliche Zivilisationskrankheiten nach sich zieht, die man heute so kennt. Wie man heraushört, betrachtete Bruker die Sache ganzheitlich.

Sein klinisches Behandlungskonzept blieb umstritten, denn Pharmaindustrie und restliche Ärzteschaft verdienten daran nichts. Bruker setzte ganz auf Vollwertkost zur Verbesserung der Nährstofflage mit Aminosäuren, Vitaminen und Mineralstoffen und heilte damit auch erfolgreich.

Andere Ernährungsmediziner der Moderne stürzten sich aber jeweils nur auf den Blutzuckerwert oder das Cholesterinproblem und propagierten Diäten, Medikamentengaben und Verzicht. Es ergab sich folglich bei diesen, dass man bei erhöhten Cholesterinwerten alles meiden sollte, was auch nur einen Hauch von Cholesterin enthielt.

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